Nach den Interessen fragen
Lassen Sie sich ein Lieblingsspiel oder eine Aktivität zeigen. Fragen Sie nach Freude und Schwierigkeiten. Bildschirmzeit kann Lernen, Gestalten, Erholung oder Freundschaft bedeuten.
Wer den Zusammenhang kennt, kann konkretere Entscheidungen treffen, als das Internet allgemein gut oder schlecht zu nennen.
Verständliche Regeln vereinbaren
Besprechen Sie gerätefreie Momente, Erholung, Fotos und Kontakte zu Unbekannten. Erklären Sie den Zweck der Regeln und berücksichtigen Sie Alter und Selbstständigkeit. Gemeinsame Regeln gelten auch für Erwachsene.
Prüfen Sie Datenschutz-, Blockier- und Meldefunktionen. Technische Kinderschutzfunktionen können unterstützen, ersetzen aber weder Beziehung noch Gespräch.
Privatsphäre und Vorsicht üben
Sprechen Sie über Adressen, aktuellen Standort, Passwörter und Tagesabläufe. Vor einem Foto-Upload sollte klar sein, wer es sehen kann und wer darauf abgebildet ist.
Bei Nachrichten mit Druck, Gewinnversprechen oder Datenanfragen ist eine Pause sinnvoll. Prüfen Sie Informationen auf einem anderen Weg. Passwörter und Anmeldecodes bleiben privat.
Hilfe ohne Angst ermöglichen
Machen Sie deutlich, dass das Kind auch nach einem Fehler von einer belastenden Situation erzählen darf. Hören Sie zuerst zu und klären Sie dann den Unterstützungsbedarf.
Bei unerwünschten Kontakten oder schädlichen Inhalten helfen Melde- und Blockierfunktionen der Plattform. Weitere Bildungsmaterialien bietet das unten verlinkte polnische Safer Internet Centre.